Sonntagsmesse aus dem Kölner Dom

Hl. Messe jeden Sonntag um 10 Uhr live aus dem Kölner Dom

Jede Woche sendet DOMRADIO.DE die Sonntagsmesse live aus dem Kölner Dom. Die Übertragung sehen Sie hier.

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Montags bis Samstags überträgt DOMRADIO.DE um 8 Uhr die Heilige Messe aus dem Kölner Dom. Jeden Sonn- und Feiertag sehen Sie die Übertragung des Kapitels- oder Pontifikalamts aus dem Kölner Dom ab 10 Uhr und die Vesper (Choral Evensong) ab 18 Uhr.

Darüber hinaus werden auch Gottesdienste aus anderen Kirchen übertragen, die z. T. auch parallel zu den Übertragungen aus dem Kölner Dom angeboten werden.

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Sehen Sie hier die Messe vom vergangenen Sonntag

Predigt am vergangenen Sonntag

In seiner Predigt ging Weihbischof Dominikus Schwaderlapp der Frage nach, wer Christus ist und wie die Menschen ihn erkennen können.

Christus der Retter

Laut der Tageslesung sei Jesus der Retter, der als der gute Hirte komme: "Um die Verletzten zu verbinden und die Verlorenen zu suchen." Auch im Tagesevangelium gebe es einen wichtigen Hinweis, sagte Schwaderlapp. Dort heiße es nämlich: "Was ihr dem Geringsten meiner Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr mir getan." Schwaderlapp sagte dazu: "Dann heißt das doch, dass sich Jesus Christus mit jedem Einzelnen von uns identifiziert." Er werde von jedem von uns eins, egal ob dieser Mensch und sympathisch sei oder nicht.

"Wir sind schon gerettet. Christus ist schon in mein Leben eingestiegen." Die Kunst des Christseins sei dann, mit diesem Retter zusammenzuleben. Das heiße, mit seinen Augen in die Welt zu schauen, die Menschen als Ort anzusehen, an dem Christus wohne und sie so zu betrachten, wie er sie betrachtet: "Hier und da ermutigend, Trost spendend, zuhörend, vielleicht auch ermahnend aber immer in Liebe."

Christus der Sieger

Durch seine Auferstehung sei Christus auch der Sieger. "Haben wir Christus als den Sieger vor Augen?", fragte Schwaderlapp.

"Wenn ja, dann helfe er uns, an dieser Welt nicht zu verzagen, uns nicht von der Traurigkeit vereinnahmen zu lassen, sondern uns die Freude über Christus im Herzen zu bewahren, der der der Sieger ist über Sünde und Tod."

Christus der Richter

Sehr ernst sei, dass Christus auch der Richter sei, fügte Schwaderlapp hinzu: "... Der scheiden wird die Guten von den Bösen." Die ewige Strafe sei genauso wenig nicht aus dem Evangelium herauszureden wie das ewige Leben. "Wir werden uns vor ihm verantworten müssen", mahnte Schwaderklapp.

Das sei eine Ehre für den Menschen: "Denn es bedeutet, dass wir die Freiheit haben und für das Gute zu entscheiden. Verantworten bedeutet, für die Taten einstehen zu können." Verantwortung sei eine Folge der Freiheit, die Gott den Menschen gegeben habe. "Das Gericht ist insofern eine Konsequenz der Liebe – die die Freiheit schenkt und die Freiheit, die sich verantworten muss."